Montag, 20. März 2017

Die Sache mit den Katzenfratzen

Ende letzter Woche hat mich eine besonders fiese Kombination aus Erkältung und Migräne niedergestreckt. Anfangs doch sehr ärgerlich, bei strahlendem Sonnenschein matt auf dem Sofa zu liegen. Doch seit gestern hat das Wetter eingelenkt und es regnet. Immerhin habe ich so unverhofft sehr viel Strickzeit.

Doch anstatt endlich mal eines meiner unzähligen Socken-Projekte fertig zu kriegen, fange ich lieber neue Socken an. Mit denen ich, endlich bei der Ferse angelangt, auch nicht wirklich zufrieden bin. Ich wollte endlich mal eine Bummerangferse stricken. Hab ich erst einmal gemacht, und zwar bei meinen allerersten Socken.
Aber so richtig... mmh... Anstatt es mir einfach zu machen, soll die Ferse farblich abgesetzt sein, das heißt ich möchte zwischendrin keine Runde über den ganzen Fuß stricken, um die Farbreihenfolge nicht zu durchbrechen.

Naja, das ruht jetzt erstmal. Währenddessen habe ich nämlich diese süßen Katzensocken gesehen und musste die unbedingt auch anschlagen. Mittendrin überlegte ich es mir anders und strickte kurzerhand Fäustlinge. Weil ist ja schade drum, wenn die süßen Katzenfratzen im Schuh verschwinden.
Solche Überlegungen sollte man nicht mit einem Matsch-Hirn anstellen Bei der Anprobe fiel mir dann doch ein, dass ich nicht mehr 12 Jahre alt bin und die Handschuhe wahrscheinlich niemals anziehen würde. Die Sockenwolle (die schon jahrelang banderolenlos im Stash ausharrte) ist auch ziemlich kratzig an der Haut.



Was also, liebe Leser, habe ich mir nur dabei gedacht?
Nicht viel, ist die Antwort. Was hätte ich nur in der Zeit alles fertig stellen können? Die petrol-braunen Rippen-Socken oder endlich ein vernünftiges Bündchen an den Nutkin-Socken, von dern Webstich-Socken fang ich gar nicht erst an. Mein armer Freund muss ganz schön lang auf Sockennachschub warten. Ich hab ihn schon erwischt, dass er ein Paar von mir anhatte, das wohl "aus Versehen" in seinem Fach lag.

Aber die Katzenfratzen lassen mir jetzt keine Ruhe. Ich muss sie ja nur (!) bis zum Daumenloch ribbeln und dann werden daraus Socken, so wie ursprünglich geplant. Genug Wolle hab ich ja noch.

Achso, ein neues Pullover-Projekt habe ich auch angeschlagen. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Sonntag, 12. März 2017

Der Oktopus wird endlich zum Cardigan!

Ich glaube ja selbst nicht, was ich hier sehe... Ärmel! Am Cardigan Peaches - angeschlagen im Oktober. An sich ist die Zeitspanne für so einen Oversize-Cardigan gar nicht mal schlecht. Zumindest bei meinem Stricktempo. Aber da ich irgendwann im Januar herum schon den größten Teil geschafft hatte und nur noch 2 Ärmelbündchen mit je ca. 50 Reihen gestrickt werden mussten - Dafür hat es dann doch ziemlich lange gedauert!

Und während ich das hier schreibe, habe ich den Cardigan schon gewaschen, ein paar vorsichtige Schleuder-Runden drehen lassen und nun trocknet er so vor sich hin.
Morgen werde ich ihn gleich anziehen. Glücklicherweise befinden sich die Temperaturen noch im eher unteren Bereich.

So flauschig, da kann Lui nicht widerstehen die Massage-Tatzen anzusetzen. Ich konnte gerade so eine Decke dazwischen legen, damit er mir mit seinen Krallen keine Fäden zieht.

Der Klops weiß aber auch, wie er sich positionieren muss, um gut auszusehen ;)




Dienstag, 21. Februar 2017

Keine Selbstbeherrschung



Zumindest nicht beim Thema Wolle. Aber wenn man fleißig gearbeitet hat, muss man sich auch mal belohnen. Gut, vielleicht bin ich bei 10 Strängen ein bisschen über das Ziel hinaus geschossen. Aber bei den tollen Farben konnte ich einfach nicht an mich halten. (Shop: Frau Odersocke's Wollstübchen)
Außerdem hatte ich so 'nen richtigen Hieper auf handgefärbte Wolle. Manchmal überkommt einen das einfach. Es gibt so gewisse Phasen, wo man lieber Industrie-Wolle verstrickt und dann muss es wieder buntes Wildern sein.

Gerade habe ich die erste PondeRosa-Socke abgekettet. Doch bevor ich die 2. anfange, will ich zuerst einen der neuen Stränge anstricken. Also mache ich mich mal ans Wickeln...