Montag, 14. August 2017

Sockathon



In letzter Zeit wurden doch so einige Sockenpaare fertig. Jetzt wird es an der Zeit, sie Euch vorzustellen! Denn so langsam komme ich doch in Versuchung, die neuen Paare auch einzutragen, denn ab und an fallen die Temperaturen schon so weit herab, dass die Füße ungemütlich kalt werden. Aber mit Staub und Katzenhaarflusen möchte ich die Socken nicht unbedingt präsentieren, also werde ich jetzt den Stapel abarbeiten.

Quasi ein Socken-Marathon, oder besser: Sockathon!

Etappe 1 haben wir sogar schon hinter uns. De Anfang haben die quergestrickten Socken aus dem letzten Beitrag gemacht. Nun mache ich bei Etappe 2 ebenfalls bunt gestreift weiter.

Die Wolle stammt von Regia, soviel weiß ich noch. Als Kontrastfarbe gibt's ein dunkles No Name Violett. Beim Anschlagen hatte ich mich dumm und dusselig gewickelt, um den Farbrapport an der gleichen Stelle zu beginnen. Aber durch die sehr lange Wiederholung ging das einfach nicht aus. Im Knäuel kann man das ja noch nicht so gut erkennen. Nach 3 Versuchen gab ich dann auf und hab erst einmal Socke Nummer 1 gestrickt.
Nun kannte ich die Farbreihenfolge und kam zu dem Schluss, dass ich eine Menge abzuwickeln hätte, um das Paar identisch zu gestalten. Also hab ich das Knäuel von der anderen Seite abgestrickt und sie absichtlich unterschiedlich gemacht. Die Farbstreifen sind eh ziemlich unruhig und durch die violetten Enden haben sie ja eine eindeutige Gemeinsamkeit.


Donnerstag, 10. August 2017

#diedreivomblogchallenge Tag 10

Es ist soweit, der letzte Tag und somit die letzte Frage zum Thema Socken stricken ist da. Und heute soll es um Tipps und Tricks gehen.

Nun ja, eigentlich habe ich bereits alles erzählt, was ich so beim Socken stricken mache. Socken sind wirklich ein sehr dankbares Projekt, an dem man sich ausprobieren und neue Techniken erlernen kann und dabei auch relativ schnell Erfolge verzeichnet. Meine Sockenschublade ist voll mit Experimenten und Altbewährtem.

Mein Tipp wäre also: Experimentierfreudig bleiben! Auch wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, entdeckt man doch wieder eine neue Herangehensweise. Hier zum Beispiel habe ich ein Sockenpaar quer gestrickt. Die Hundertwasser-Färbung von Opal hat einen schön langen Farbrapport und ließ so schöne bunte Streifen entstehen.

So richtig bin ich mit der Passform nicht zufrieden. Die Ferse könnte etwas ausgeprägter sein und an den Zehenspitzen spüre ich die Naht schon etwas. Aber Gestrick ist ja dehnbar und so passt sich die Socke dennoch gut der Fußform an.
Dafür freue ich mich, dass ich die Spitzenform so gut in quer hinbekommen habe. Die ursprüngliche Anleitung sah nämlich vor, dass als Spitze Maschen aufgenommen und ganz normal in Runden angestrickt wird. So hat die komplette Socke Querstreifen.
Ich hätte auch schon ein paar Ideen für Verbesserungen, aber jetzt stehen erst einmal wieder klassische Socken auf dem Programm.


Mittwoch, 9. August 2017

#diedreivomblogchallenge Tag 9

Meine Lieblingssspitze für Socken ist wohl eindeutig die Bändchenspitze. Sie passt einfach am besten und ist gleichzeitig so variabel für verschiedene Größen. Die klassische Bändchenspitze, wo zum Schluss die letzten 20 Maschen vernäht werden, fand ich optisch aber nie so ganz ansprechend. (Von der Tätigkeit des Vernähens ganz abgesehen.)

Ich fand es irgendwie schade, dass das Seitenbändchen kurz vor der Spitze quasi aufhört. Deshalb habe ich nach einiger Knobelei eine eigene Herangehensweise, die das Bändchen komplett die ganze Spitze entlang gehen lässt.


Ich schlage insgesamt 12 Maschen mit dem Judy's Magic Cast On an. Eine Runde wird einfach so gestrickt, danach nehme ich in jeder Runde 4 Maschen zu. ( > Im Bild bei den Pfeilen) Das mache ich so lange, bis ich auf jeder Nadel 10 Maschen habe. Hier wechsle ich gewöhnlich auf eine Rundstricknadel.
Danach geht es mit den Zunahmen in jeder 2. Runde weiter, solange bis die gewünschte Maschenanzahl erreicht ist. Auf diese Art ist bei mir der Rundenbeginn in der Mitte der Sohle, was eigentlich auch für die Ferse ganz praktisch ist.

Der Anfang ist manchmal etwas friemelig, aber sobald man zur endgültigen Maschenzahl kommt, zieht sich die Spitze langsam in Form und anfangs lockere Maschen bekommen Festigkeit. Ich mag meine Spitze sehr und stricke eigentlich gar nichts anderes.