Dienstag, 30. September 2014

Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2014


Das Wollschaf fragt:
Hattest Du schon mal eine Phase akuter Strickunlust? Wenn ja, was hast Du dagegen unternommen?Oder hast Du einfach abgewartet, bis die Phase vorüber war? Wie lange hat die Phase angedauert?Was hast Du in dieser Zeit stattdessen gemacht?Gibt es Gründe, woran es gelegen haben könnte?
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Diese Frage passt gerade perfekt zu dem vergangenen Wochenende... Mich hat eine Grippe total nieder gestreckt und ich war einfach viel zu schlapp, um überhaupt etwas zu tun. Zwar hatte ich ab und zu die Stricknadeln in der Hand, doch für mehrere Reihen hat es mich zu sehr angestrengt.

In diesem Fall war es also eher: Stricken wollen, aber nicht können.

Wenn ich keine Richtige Lust aufs Stricken habe, bekomme ich dass eigentlich nicht wirklich mit. Ich mache einfach etwas anderes und vermisse es somit nicht.

Blöd ist nur, wenn ich stricken möchte (abends, gemütlich auf dem Sofa), aber es einfach nicht funktionieren will. Das sind solche Phasen, wo ich mich nicht richtig auf mein Tun konzentrieren konnte. Meistens stöbere ich dann im Internet nach neuen Projekten und finde viele sehr schöne Dinge, die ich unbedingt SOFORT stricken muss. Doch wenn ich dann dabei bin, kann mich keine Anleitung vollends überzeugen. Ich stricke zahlreiche neue Sachen an, die ich jedoch wieder verwerfe und ribble. 
Das ganze ist natürlich äußerst unbefriedigend. Vor allem, wenn man sich vorstellt, welch schönes fertiges Projekt man schon längst in Händen halten könnte, wenn man die kostbare Strickzeit nicht vertan hätte. Spätestens dann streiche ich wie eine herrenlose Katze durch die Wohnung und weiß nichts mit mir anzufangen.

Meist ist dieser Anfall nach einem Tag wieder vergangen und ich kann mich wieder auf ein Projekt konzentrieren, hinter dem ich voll und ganz stehe. (Und auch mein Freund ist wieder erleichtert.)

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