Sonntag, 31. Januar 2016

Ergänzung #2!

Und hier sind sie: noch kleiner und noch süßer, wenn das überhaupt möglich ist. Sie sehen ein bisschen aus, wie ein Prototyp einer Socke.
Und glücklicherweise passen sie auch. Aber wohl nicht mehr so lange, die Kleinen wachsen einfach zu schnell.



Unsere Dekoration zeigt jeweils unser liebstes Hobby... Kennt Ihr das, wenn Ihr einen Bekannten zum 1. Mal in dessen Wohnung besucht und dort ist alles so - leer. Es ist alles sehr schön eingerichtet, aber irgendwie so unpersönlich. Kaum Bilder, kaum Kram. Ich finde sowas irgendwie seltsam. In meiner Wohnung umgebe ich mich gern mit den Dingen, die ich mag und jeder, der rein kommt, kann das auch sofort erkennen.


Samstag, 30. Januar 2016

Ergänzung #1!

Beim letzten Post habe ich doch 2 kleine, süße Kinder erwähnt: Die dürfen natürlich nicht leer ausgehen. Also präsentiere ich hier meine ersten Baby-Söckchen!

Für die Tochter habe ich die Reste von den Mama-Socken aufgebraucht und mit farblich passenden Resten ergänzt. Mit extra dehnbaren rechts-links-Bündchen und mit einem I-Cord als Abschluss.
Das Paar für den kleinen Bruder folgt noch.


Stricken für andere

Diese Socken habe ich für eine liebe Freundin gestrickt. Sie selbst beherrscht das Stricken eigentlich auch, aber an Socken hat sie sich nie getraut. Und als Mutter 2 kleiner, süßer Kinder momentan auch kaum Zeit für so etwas. So hat sie immer meine diversen Socken bewundert und ganz nebenbei erwähnt, dass sie nachts immer so kalte Füße habe...

Nachdem ich nun für meinen Freund schon einige Paare gestrickt habe und dabei feststellen konnte, dass es gar nicht weh tut, wenn man das fertige Paar dann nicht selbst anzieht, habe ich also endlich auch für meine Freundin ein Paar angeschlagen.

Das Tolle dabei: Man kann schöne Farben ausprobieren, die man nicht unbedingt für sich selbst nehmen würde. Violett -und Beerentöne finde ich zwar sehr schön, aber meine Garderobe geht doch in eine ganz andere Richtung. So trage ich mein eigenes Paar in dem Farbspektrum eher selten.

Das Knäuel ist aus der Opal Classics Kollektion in der Färbung "Anmutig". Ein sattes, nicht zu knalliges Lila mit Einschüssen in Schwarz und Magenta.

Die Lace-Rippen sind aus "The Knitters Book of Socks" von der Anleitung "Tutu", nur mein Paar hat einen sehr viel höheren Schaft, der entweder aus Stiefeln rausgucken kann, oder sich knautschig an die Knöchel schmiegt.


Trotzdem werde ich nicht zum Auftragsstricker. Dieses Paar war eine Überraschung und die Beschenkte hat sich sehr gefreut. Aber sobald so etwas wie Zwang dahinter wäre, würde ich wahrscheinlich die Lust daran verlieren. Denn gerade das spontane Anstricken und dann wieder ribbeln - es muss nicht immer etwas Produktives herauskommen, das schätze ich an diesem Hobby.

Dienstag, 19. Januar 2016

Auf den Nadeln im Januar

Das Mützen-Desaster von gestern muss ich erstmal verdauen, bevor ich mich den Verbesserungsmaßnahmen widmen kann.

Also habe ich eine andere Mütze hervor geholt, die ich schon vor einigen Wochen begann. Es soll die Torsion werden. Eine Anleitung, die ich schon vor Jahren auf Ravelry entdeckte und schon sehr lange haben möchte. Genau genommen gab es auch schon einen ersten Versuch. Doch damals befanden sich meine Strick-Künste noch im Anfänger Stadium. Deshalb war mein Durchhaltevermögen bei endlosen Runden in glatt rechts eher begrenzt. Außerdem hatte ich seiner Zeit auch jede Masche verschränkt gestrickt - was dem heutigen kritischen Blick nicht mehr genügt.

Also auf ein Neues, Grün ist schließlich die Farbe der Hoffnung! Und es läuft gut, heute habe ich doch satte 10 cm geschafft (es war ein arbeitsfreier, fauler Tag).


Das zweite, mittlerweile Langzeitprojekt ist der Pullover in einem goldenen Senfgelb. Sehr viel Fortschritt gibt es leider nicht zu vermelden. Die Ärmel sind ein Stück länger geworden. Leider habe ich mich vor 6 Runden verstrickt. Ich vergesse andauernd, für den kleinen Bubbel zwischen den Zöpfe Maschen aufzunehmen. Also heißt es jetzt ribbeln, bevor es weiter geht.

Und der Körper wartet noch auf eine Menge glatt rechts. Ab und zu überlege ich, ob ich die Ärmel dann an den Körper anfügen sollte, um dann die Schultern mittels Raglan-Schrägung zu formen. Aber dafür habe ich eigentlich nicht genug Ahnung vom Pullover stricken. Also werde ich mich wohl an die (sehr kurze) Anleitung halten und den Körper mit überschnittenen Schultern stricken, um dann die Ärmel einfach an die Löcher zu nähen.

Ich hoffe, das klappt alles, denn ein wenig habe ich die Anleitung doch schon abgeändert (ich Rebell!).



Diese 2 Sachen möchte ich der Rubrik "Auf den Nadeln im Januar" bei Maschenfein anfügen, denn der Ehrgeiz diese Sachen bald ausführen zu können, wird mir hoffentlich genug Motivation für die Fertigstellung geben.

Montag, 18. Januar 2016

Panik!

Uff! Alles fing ganz harmlos an: Ich hatte ein hübsches Muster in "Knit The Cat" von Schoppel entdeckt. Aber da ein Pullover bei mir viel zu lange dauern würde, wollte ich es an einer Mütze ausprobieren.

Also habe ich mein bewährtes System angewandt. So oft verschiedene Maschenzahlen ausprobieren, bis das Bündchen zu passen scheint und dann mit dem Rest der Mütze fortfahren. Bisher hat das auch immer gut funktioniert.

Doch das Muster hat es doch in sich. Der Zopf erstreckt über 24 Maschen und zieht das Gestrick völlig zusammen, sodass hier ein grobe optische Einschätzung unmöglich ist. Zwischendurch habe ich ab und an gezweifelt, ob das Bündchen nicht zu weit, der Rest dafür viel zu eng wird. Aber ein beherztes Blocking auf einem Blumenübertopf hat bislang jede Mütze auf meinen Kopf gebracht.


Naja, das Resultat bestätigt die Befürchtung. Das Blümchenmuster schmiegt sich nach guter Dehnung angenehm an den Kopf, aber das Bündchen hat jegliche Elastizität verloren. Aber da die Mütze insgesamt eh viel zu lang geworden ist, müsste ich auch ein perfektes Bündchen verändern.

Nun lasse ich das Ganze erstmal trocken und dann werde ich mit der Schere ran! Genügend Wolle habe ich noch, aber vorher muss ich sowieso überlegen, was genau ich dann eigentlich stricken will. Theoretisch reicht die Länge ab Musterbeginn aus. Vielleicht wäre dann ein I-Cord nicht verkehrt....

Ich werde berichten.

Freitag, 8. Januar 2016

Geburtstagssocken

Heute hat der Liebste Geburtstag und natürlich bekommt er ein Paar Socken von mir geschenkt. Das Timing hat wirklich perfekt gestimmt, gestern Abend habe ich sie abgekettet und die Fäden vernäht. Aber genau so muss das bei mir wahrscheinlich sein. Wären sie eine Woche vorher fertig gewesen, hätte ich die Warterei nicht aushalten können und hätte sie gleich meinem Freund gegeben, damit er sie anprobiert.


Das Muster habe ich mir vom Treppenviertel abgeschaut und ohne Füße sehen sie wirklich sehr krumpelig und unförmig aus. Davon kann ich aber kein Foto zeigen, denn sie wurden sofort angezogen und für gut befunden. Und das Fotoshooting wurde mir auch nur gestattet, wenn der werte Herr nicht sein wohlverdientes Mittagsschläfchen unterbrechen muss.
Also seht ihr jetzt handgestrickte Kuschelsocken in ihrer natürlichen Umgebung.





Von der Wolle wusste ich nur noch, dass sie von Regia war - Ihr wisst schon, Banderolen haben bei mir keine Chance. Aber als ich mich heute Vormittag gemütlich durch die Blogger-Welt klickte, entdeckte ich Socken aus der gleichen Wolle! Irgendwie macht es einen ein bisschen verrückt glücklich, dass irgendwo in der Welt fast zeitgleich jemand anderes die gleiche Wolle verarbeitet...

Achso, es handelt sich um Schachenmayr Regia Strata Color Kiwi.

Dienstag, 5. Januar 2016

Jahresrückblick 2015

Das neue Jahr ist schon wieder ein paar Tage alt und spätestens morgen (die Arbeit ruft) kehrt auch bei mir wieder der Alltag ein. Obwohl die Zeit zwischen den Jahren sich für mich eher wie ganz normale Ferien anfühlten.
Weihnachten haben wir ohne großen Stress überstanden - eigentlich war es wie immer, also alles schön. Auch Silvester verlief fröhlich und friedlich. Und wenn man geht, wenn es am schönsten ist, ist auch der nächste Morgen nicht ganz so schrecklich...

Gute Vorsätze für das neue Jahr habe ich eigentlich nicht. Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden und auch weiterhin möchte ich mich mit den Sachen beschäftigen, die ich mag.


Und nun ein kurzer Überblick über das, was ich so gestrickt habe in 2015:

   13   Paar Socken
   3     Paar Handschuhe
   3     Mützen
   1     Tuch
   2     Pullover (Wahnsinn!)

Das ist doch erstaunlich viel. Es gibt so Phasen, in der man mehr ribbelt als strickt und diese scheinen sich stärker ins Gedächtnis zu haften, sodass man denkt, es wird aber auch nichts fertig. Aber siehe da!

Und Pullover Nummer 2 habe ich noch nicht mal im Blog vorgestellt! Das werde ich demnächst nachholen, wenn ich genug Zeit und Muße habe, das gute Stück auch angemessen zu präsentieren (Tragefotos).