Mittwoch, 24. Februar 2016

Ein Blick ins Strick-Mäppchen

Gerade bin ich zwar mit großem Eifer mit der Fertigstellung meines Cardigans beschäftigt, aber ein paar Socken sind eigentlich immer in Arbeit. Diese Sockenwolle von Regia musste ich sofort anstricken. Ich finde diese Tupfen-Färbung einfach toll. Und verstrickt ergibt es einen leicht verwaschenen Look.

Freitag, 19. Februar 2016

Jaaanz lange her...

Eine uralte Strickleiche ist mir zwischendurch in die Hände gefallen. Angefangen, damals, während des Auslandssemesters in Schottland. Hach, schöne Zeit!

"Der Zweite wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen." Ha, ha. Na wohl doch eher anders gekommen.

Und es fehlten ja wirklich nur noch 2 Finger, der Daumen und das Häubchen musste angenäht werden. Ein Arbeitsaufwand eines Fernsehabends (wenn überhaupt). Und den habe ich gleich mal investiert und kann nun endlich 2 neue, leichte Handschuhe mein Eigen nennen. So fluffig weich wie sie sind, leben sie eigentlich die ganze Zeit in meinen Jackentaschen und sind so immer dabei, falls es doch mal kühler als gedacht ist.

Beim Daumen musste ich etwas improvisieren. Plötzlich war das Garn alle! Die Spurensuche ergab, dass das Bündchen an diesem Handschuh 2 Reihen länger war. Zu viel bei dieser knappen Kalkulation. Aber da die Streifen eh kommen, wie sie wollen, seh ich über das zu grelle Orange einfach hinweg.



Donnerstag, 18. Februar 2016

Auf den Nadeln im Februar - Cardigan Sargasso

Nachdem der Pulli mit Senf fast fertig ist (ja, die Tasche muss noch immer angenäht werden...), habe ich ganz spontan einen Cardigan angeschlagen. Gefunden habe ich die Anleitung in der deutschen Ausgabe "The Knitter".

Und da spielte quasi der Zufall mit. Kurz vorher war ich in einem Möbelhaus, die überraschenderweise seit kurzem auch Wolle führen. Naja, hauptsächlich die üblichen Kunstfasern für dicke Häkelmützen, aber ein Knäuel 6fach Sockenwolle durfte dennoch mit.

Und als ich dann so gemütlich bei Kaffee und Kuchen in der Zeitschrift blätterte, fiel mir bei diesem Cardigan sofort die rot gescheckte Sockenwolle ein. Und da ich im Prinzip freie Nadeln hatte - Manchmal legt man eben einfach los, ohne weiter nachzudenken!

Und bisher habe ich es auch noch nicht bereut. Die Motivation ist so hoch, dass ich schon 2 Vorderteile und 1 1/2 Ärmel gestrickt habe. Das Rückenteil habe ich mir extra aufgehoben, damit ich zum Schluss noch einmal die Musterpassage als Belohnung stricken kann.

Wenn es so weiter geht, kann ich den Cardigan Ende Februar schon tragen. Voller Elan also verlinke ich ihn hiermit bei Maschenfein!


PS: So weit kam ich natürlich nicht mit nur einem Knäuel. Gleich am nächsten Tag habe ich den benötigten Nachschub besorgt!

Torsion

Torsion ist fertig! Und das schon seit einer ganzen Weile. Das heißt, sie wurde schon gut von mir eingetragen und ist schnell zu einem Lieblingsstück geworden. Lässig schick und wunderbar warm, so mag ich das.

Und deshalb gibt es hier auch eine wahre Bilderflut.


Nach der Wäsche hatte ich kurz Bammel, ob sie mir nicht zu groß geraten ist. Aber das Garn hat im trockenem Zustand wieder zur ursprünglichen Größe gefunden und passt mir perfekt. Da hatte ich ein weiteres Mal Glück bei meiner Maschenanzahl-Schätz-Methode gehabt...

Momentan trage ich sie lieber auf Grün. Passt halt so gut zur grünen Jacke. Aber ich denke, falls der Frühling voranschreitet, werde ich auch Lust auf das helle, freundliche Innere haben. Schon sehr praktisch, so eine Wendemütze.




Anleitung:     Torsion (freie Anleitung)
Material:       Jawoll Magic 6fach in Oliv/Braun
                      Sockenwolle 4fach in weiß (mit Seidenanteil)

Mittwoch, 17. Februar 2016

Der Pulli mit Senf - Fertigstellung Teil 1

Ich habe jetzt schon eine Weile nichts mehr gebloggt, aber an mangelndem Material liegt es nicht. Es sind so einige Stücke fertig geworden und ich habe sie auch immer gleich brav fotografiert (fotografieren lassen). Aber manchmal habe ich partout keine Lust auf die Bearbeitung der Bilder. Vor allem, wenn sich schon ein kleiner Berg angesammelt hat.

Aber dieser Zustand kann ja nicht ewig anhalten! Also habe ich jetzt einen frischen Stoß Ansichtsmaterial, den ich Euch aber so nach und nach vorstellen werde. Schließlich wollen dazu auch ansprechende Texte geschrieben werden ;)


Fangen wir mit dem größten Stück an. Ja, das Bild verheißt nichts Gutes...

Nachdem der Senf-Pulli wieder einige Druckstellen vom vielen Herumliegen hatte, packte mich plötzlich ein unglaublicher Motivationsschub und ich strickte das Teil einfach fertig. Naja, die Anprobe zeigte dann, dass die überschnittenen Schultern reichlich kacke aussahen. Unter den Achseln sammelte sich der überschüssige Stoff und warf dicke Falten. Der Halsausschnitt war sowieso viel zu groß.


"Na gut", dachte ich: "Erst mal das Ding waschen, das wirkt ja manchmal Wunder."

Naja, fast. Außer, dass er insgesamt länger wurde, hat sich nichts an der Passform verbessert. Mit den überschnittenen Schultern, die ich im Allgemeinen gar nicht so schlecht finde, konnte ich mich immer weniger anfreunden. Das schwere Zopfmuster an den Ärmeln zieht die Schulterpartie nach unten und der Halsausschnitt klafft noch weiter auf...


Im ersten Moment war ich etwas ratlos, was ich denn an der Anleitung verändern müsste. Gut, ich habe den Pulli in Runden gestrickt, statt in Einzelteilen, aber trotzdem müsste am Ende das Gleiche herauskommen.

Ich beschloss, die Anleitung komplett über den Haufen zu werfen und fing sofort an zu ribbeln und die Maschen wieder einzufangen, bevor mich die Motivation wieder verlässt.


Hier beende ich jetzt einfach mal Teil 1. Die Fortsetzung wird bald folgen, denn (Achtung Spoiler!) ich bin bereits fertig. Es fehlt nur noch die Brusttasche, die ich nun ein 3. Mal annähen muss.

Aber,
Fortsetzung folgt...

Montag, 1. Februar 2016

Regia Pairfect

Eigentlich bin ich beim Socken stricken gar nicht so erpicht darauf, dass sie unbedingt gleich werden müssen. Es kommt auf die Färbung an, bei einem langen Rapport fällt ein kleiner Versatz schon auf. aber natürlich kann man das auch gezielt verschieben.

Aber so im Wolle-Shop stehend, musste ich die Regia Pairfect doch mal in die Hand nehmen, wo doch so viele Blogger darüber schwärmen. Und beim Gedanken "Mmmh, schöne Jungsfarben eigentlich..." war es auch schon bei mir Zuhause. (Und auch eins in Mädchenfarben...)

Da ich ja immer von der Spitze aus beginne, stricke ich das Knäuel auch wie gewohnt von außen ab. Aber da ich die Socken hintereinander stricke, ist die einzige Fehlerquelle für nicht identische Socken ich selbst (Gerade bei der Ferse vergesse ich gern mal, wie viele Maschen ich aufnehmen will).

Aber alles ist gut gegangen und endlich bin ich wieder beim spaßigen Ringel-Part.