Montag, 31. Oktober 2016

Mit dem Herbst kommen auch die kalten Ohren



Das Sockenmuster von Stine&Stitch fand ich auf Anhieb super, aber Fair Isle ist mir für Socken meist eher zu schade - ganz einfach, weil ich ziemlich lange dafür brauche. Wenn ich schon ein mehrfarbiges Meisterwerk erschaffe, dann soll es bitte schön auch gesehen werden.

Für solche Ambitionen ist eine Mütze immer bestens geeignet. Und weil dem Freund auf seinen Streifzügen draußen immer die Ohren abfrieren, darf er sich mal wieder freuen. Das Bündchen ist mithilfe verkürzter Reihen hinten länger als vorne. So werden die Ohren gut umschlossen, ohne das man sich die Mütze tief ins Gesicht ziehen muss. Außerdem ist so auch der Hals vor zugigen Windböen geschützt.

Das Muster habe ich ganz frei nach den Bildern auf Instagram interpretiert und durch die dickere Wolle hat es doch einen ganz anderen Charakter bekommen - aber mir gefällt's.




Sonntag, 30. Oktober 2016

Am besten immer nur EIN Großprojekt

Dieser Wollhaufen ist mein aktuelles Großprojekt: Die Strickjacke Peaches aus der Verena. Ich stricke mit der Drops Karisma in einem verwaschenen Grau/Blau-Farbton. Ursprünglich bestellt in einer Rabatt-Aktion ohne vorher ein bestimmtes Projekt vor Augen zu haben.

Eigentlich sollte es irgendetwas für den Freund werden, aber bisher ist mir noch nicht der perfekte Pullover begegnet. Und wenn es dann soweit ist, wird eben einfach neu bestellt. Die Karisma finde ich nämlich für diese Strickjacke äußerst passend.

Angeschlagen habe ich vor ungefähr 3 Wochen, als mich eine Erkältung total umhaute und ich eine Woche zuhause auf dem Sofa verbrachte. Jetzt sitze ich schon wieder krank zuhause und ich bin ordentlich voran gekommen. Trotzdem hoffe ich, dass ich nun genug auf der Grippe-Welle mit geschwommen bin. So eine Auszeit ist zwar ganz schön, aber man verpasst doch auch ziemlich viel.

Gerade habe ich eine 2. Rundstricknadel herausgesucht. Die Reihen werden kurz vor Schluss unendlich lang und die Maschen wissen nicht mehr, wohin mit sich auf nur 80 cm Seil. Mit 2 Nadeln zu stricken ist zwar auch nicht die schönste Lösung, aber es strickt sich etwas angenehmer, wenn der Platzdruck etwas gelichtet ist.
Zwar ist es etwas anstrengend, da die Jacke in einem Stück gestrickt wird, sich durch die ewig langen Reihen zu kämpfen. Dafür ist man dann wirklich durch, wenn es geschafft ist. Das muss ich mir nur hin und wieder vorsagen, dann wird das schon!

   Der wilde Oktopus

Momentan habe ich sowieso den Drang, so viele neue Sachen anzuschlagen. Durch das herbstliche Wetter ist die Stricklust frisch angefacht. Ich versuche dem etwas entgegen zu wirken, indem ich ein bisschen meinen Wollvorrat aufräume. Einzelne Socken und anderes angefangenes Zeugs wird geribbelt und wieder ordentlich gewickelt - denn ganz ehrlich, das alles stricke ich doch nie zu Ende.

So ist jetzt auc das Vorderteil eines Pullis in die Tonne gewandert. Ebenfalls ein Modell aus der Verena mit uralter Wolle aus meinem Vorrat. Leichtsinnigerweise wollte ich bei der Anleitung eines Rechtecks (quasi) Armkugeln und Ausschnitt mit einbauen. Das ging natürlich überhaupt nicht auf und passte hinten und vorne nicht. Wie auch, ohne rechnen?!

Egal, ich habe damit abgeschlosen. Naja fast, irgendwann starte ich einen neuen Versuch. Dann aber mit einem Garn, dass ich extra dafür aussuchen werde.


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Krank sein nervt

Da hat es mich innerhalb einen Monats tatsächlich zwei Mal richtig erwischt.

Immerhin, stricken geht...


Freitag, 7. Oktober 2016

Socktober!

In letzter Zeit war ich berufsbedingt viel am Grafiken erstellen und Bilder bearbeiten, was mir auch sehr viel Spaß bereitet. Doch meist hatte ich dann in meiner Freizeit keine Lust mehr dazu, sodass der Blog lange auf Neuigkeiten warten musste.



Pünktlich zum Socktober habe ich meine Sockenpaare eingesammelt, die in jüngster Zeit fertig wurden und bereits im vollem Einsatz sind - dem grauen Herbstwetter sei Dank.

Die Melonensocken
Den handgefärbten Strang habe ich vor Ewigkeiten bei einer Überraschungsbestellung erhalten und wusste lange nicht, was ich mit ihm anstellen sollte. So ein quietschiges Mädchenrosa ist nicht wirklich mein Fall. Aber zusammen mit den grünen Akzenten als Anspielung auf eine saftige Melone bekommt das Rosa eine andere Richtung von Kitsch, die mir sehr zusagt.




Opal Socken - Klangwelten Classical Music
Selbstringelnde Sockenwolle mit breiten Rippen, die sich etwas besser an den Fuß anschmiegen als glatt rechts. Mehr gibt es zu diesem Paar eigentlich gar nicht zu sagen. Ich habe sie im Urlaub während längerer Autofahrten gestrickt. Perfekt, wenn man nebenbei auch die Aussicht genießen möchte.


Smok-Socken
Wow, ich habe gerade nach dem Anstrick-Beitrag gesucht und musste feststellen, dass ich sie im März angeschlagen hatte! So lange kommt mir das noch gar nicht vor - der Sommer flog geradezu vorbei.


Wogendes Seegras
Das letzte Paar in dieser Runde. Gestrickt aus Frieda, einem handgefärbten Strang von hier. Das Muster habe ich etwas abgewandelt, weil ich von der Spitze aus gestrickt habe. Das ganze hat ungefähr 5 Anläufe benötigt, da ich irgendwie einen Knoten im Hirn hatte. Die Maschenzahl habe ich auch erhöht. Ich mag es, wenn die Socken nicht zu eng am Bein sitzen, lässt aber Falten entstehen.