Mittwoch, 9. August 2017

#diedreivomblogchallenge Tag 8

Fersen sind ja allgemein ein spannendes Thema. Es gibt ja jede Menge Varianten und Untervarianten. Und jede Strickerin hat noch zusätzlich ihre ganz eigene Variante, entweder von Oma geerbt oder durch Ausprobieren selbst ausgedacht.

Das erste Mal hatte ich damals die Bumerangferse probiert. Doch aufgrund fehlender Strickpraxis und -fähigkeiten klafften dort große Löcher, sodass ich schnell zur Käppchenferse übergegangen bin. Dank Anleitungen und Youtube habe ich bald die Konstruktion kapiert und konnte sie mir für Toe-Up ableiten.


Eigentlich ist diese Art ziemlich einfach. Wenn man circa 2/3 der Fußlänge gestrickt hat, kann man beginnen, das Käppchen zu stricken. Die Maschenanzahl würde ich immer etwas weniger ansetzen als der Unterfuß insgesamt hat. Und dann geht es immer hin und her.
Die Randmaschen mache ich ganz normal kraus rechts, da kann man am einfachsten die Maschen wieder aufnehmen. Die Länge des Käppchens mache ich meist so, dass ich dann am Rand 12 - 14 Maschen aufnehme. Ich halte zwischendurch immer mal die Socke an den Fuß, um die Länge abzuschätzen.
Das letzte Stück wird mithilfe verkürzter Reihen etwas abgerundet - Der Hacke ist ja schließlich nicht quadratisch. Und dann können auch schon die Maschen an den Rändern aufgenommen werden und die Socke wird wieder in der Runde gestrickt. In jeder 2. Runde nehme ich dann an jeder Seite eine Masche ab bis ich wieder auf meine ursprüngliche Anzahl gekommen bin.

Et voilà! Meine ganz persönliche Käppchenferse.

Ich finde, sie eignet sich sehr gut für Mustersocken. Und man kann, wie an diesem Beispiel, ein Rippenmuster am Hacken stricken, was für einen sehr guten Sitz sorgt. Oftmals stricke ich die Kappe auch verstärkt, denn gerade diese Stelle der Socke wird am stärksten beansprucht.

Aber momentan habe ich ja die Bumerangferse - oder genauer die Fish Lips Kiss Heel - für mich entdeckt. Das strickt sich irgendwie so viel schneller. Außerdem wird bei handgefärbten Garnen der Rapport nicht unterbrochen. Und man kann auch so schön die Ferse farblich absetzen.
Ja, gerade ist sie mein Liebling der Fersen.

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