Dienstag, 1. August 2017

#diedreivomblogchallenge Tag 1


Bei Instagram bin ich zufällig über die Aktion #diedreivomblog gestoßen. 3 Bloggerinnen haben sich zusammen geschlossen und veranstalten einen KAL rund ums Socken stricken. Hier, hier und hier könnt Ihr alle Details nachlesen: Die drei Damen erklären ihr Vorhaben selbst viel besser, als ich es wohl zusammenfassen könnte.

Ich selbst werde wohl nicht am KAL teilnehmen. Wir sind gerade frisch vom Ostsee-Urlaub zurückgekehrt und ich habe noch so allerhand einzelne Socken in Arbeit, die ich eigentlich gern beenden möchte, bevor wieder ein neues Paar dazu kommt.

Aber die Fragen zum Thema "Socken stricken" finde ich doch sehr interessant und bieten mir einen guten Einstieg, wieder beim Bloggen einzusteigen.

Den Anfang macht das Thema: Die allererste Socke. Den Einstieg ins Stricken machte ich mit Schals und Mützen. Socken fand ich anfangs ziemlich albern. Sooo viel Zeit und Arbeit in etwas investieren, das dann nur in den Schuhen verschwindet? Trotzdem habe ich es dann irgendwann mal ausprobiert. Die Muster- und Farbvielfalt bei Ravelry hatte es mir dann doch angetan.


Leider besitze ich das Paar nicht mehr. Seit dem ersten Paar sind so einige gefolgt und die Schublade ist mittlerweile gut gefüllt. Bildlich dokumentiert wurde sie auch nicht. Nur ganz klein neben vielen anderen Paaren wird ihre Existenz bewiesen.

Wenn ich mich richtig erinnere, war es Sockenwolle von Regia, erworben in einem Supermarkt. Der Farbton war ein leicht changierendes Hellblau. Als Muster hatte ich BFF von Cookie A. ausgewählt. Richtig, das allererste Paar sollte gleich mit Muster versehen werden. Damals war ich ja noch ein Strick-Anfänger und dementsprechend langsam. Da sollte das Ergebnis dann schon was her machen!

Bei Ferse und Spitze habe ich quasi an der Anleitung geklebt und einfach stur gestrickt, ohne zu wissen, was ich überhaupt tat. Und an sich hat auch alles sehr gut geklappt, sie waren immerhin eindeutig als Socken erkennbar und haben auch an den Fuß gepasst.

Das einzige Problem war, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch ALLE Maschen verschränkt gestrickt habe. Da ich mir das Stricken selbst per Youtube beigebracht hatte, habe ich mir gewisse Bewegungen angewöhnt, die ein Großteil der Strickgemeinde anders macht.
Mir war auch gar nicht bewusst, dass es normale und verschränkte Maschen gibt. Ich habe jedenfalls keinen Unterschied in der Optik wahrgenommen. (Ein paar Monate später fand ich dann heraus, dass ich den Faden anscheinend verdreht abstricke. Mein Strick-Weltbild wurde ein klein wenig erschüttert...)
Wenn alle Maschen verschränkt sind, ist es nicht unbedingt schlimm, aber die Elastizität der Socke leidet stark. Das Paar wurde beim Tragen immer größer und labbriger und rutschten selbst in festen Stiefeln herunter. Aus diesem Grund habe ich sie also trotz ihres Satus' als die Ersten ihrer Art irgendwann aussortiert.

Und auch 3-4 weitere Sockenpaare, die ich noch verschränkt strickte... Hier ist ein Bild von Skew-Socken, wo man die verschränkten Maschen recht gut erkennen kann.


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